Messmethoden

Brillenglasbestimmung

Die Ermittlung von Brillenstärken erfasst viele Komponenten.  Mit dem einfachen Sehtest hat dies nichts gemein, denn hier wird lediglich die vorhandene Sehleistung ermittelt.


Als einer der ersten Augenoptiker-Betriebe im süddeutschem Raum wurde dieses neuartige System von uns eingesetzt.


Der Goldstandard in der Vorderabschnitt-Tomographie. Nur ein Wimpernschlag für eine komplette Diagnose.

Die Stärkenmessung oder Refraktion führen wir zunächst objektiv mit einem Autorefraktometer durch. Er zeigt uns in kürzester Zeit die Art der Fehlsichtigkeit. Im vorangegangenen Kundengespräch  können hier schon erste Zusammenhänge der Sehproblematik erkennbar werden.

Die anschließende subjektive Augenglasbestimmung führen wir mit der Zeiss-Messbrille am Polatest durch. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Messbrille dem Kunden eine bessere vergleichende Art zur späteren Brille gibt und so keine Barriere aufgebaut wird.  Für kleine Kopfabmessungen verwenden wir eine hierfür speziell entwickelte Messbrille.

Das konzentrierte Zusammenspiel vom Kunden und Augenoptikermeister entscheidet  den  Erfolg  jeder Stärkenermittlung.  Es sollten daher mindestens 1/2 Stunde für die Grundlagenermittlung eingeplant werden.  Ergeben sich Anhaltspunkte einer unzureichenden Sehleistung, werden Untersuchungen an der Spaltlampe durchgeführt.  Werden Abweichungen im Binokularstatus festgestellt, sind gesonderte Termine zu deren Ermittung angezeigt. Letztlich entscheidet man verpflichtend  die Zuweisung an einen Augenarzt zur weiteren Abklärung.

Eine weiterentwickelte Methode der Stärkenermittlung bieten wir mit der 3D Refraktion. Die Vorgehensweise gegenüber der klassischen Messung besteht darin, dass während des gesamten Stärkenermittlung der binokulare Status berücksichtigt wird. Für ein bequemes stereoskopisches Sehen in Ferne und Nähe.

Entscheidend ist jedoch nicht das angewandte Verfahren, sondern vielmehr das Resultat. Hierfür verbürgen wir uns mit unserer meisterlichen Erfahrung.

Wenngleich die Stärkenmessung ohne augenärztlichen Betreuung vorgenommen werden kann, so sollte man die medizinische Routineuntersuchung nicht außer Acht lassen. Insbesondere bei der Versorgung von Kindern erachten wir die Kooperation mit dem Augenarzt für notwendig. Gerade bei der Abklärung von Korrekturen der Winkelfehlsichtigkeit gilt besondere Aufmerksamkeit, da es sich um langfristige und kostenintensive Maßnahmen handelt.